Die österreichische Bundesregierung steht zum Euro-Sicherheitsschirm für Griechenland. Für Bundeskanzler Werner Faymann steht jedoch fest, dass Athen den dafür gestellten Bedingungen nachkommen muss. Eine Insolvenz Griechenlands – wie sie derzeit von manchen in den Raum gestellt wird – wäre mit enormen Kosten verbunden.
“Unser erstes Interesse ist, dass Griechenland die gestellten Bedingungen einhält, damit wir unsere Hilfen im Rahmen des Schutzschirmes tätigen können”, sagte Faymann. Entscheidungen in Bezug auf Griechenland seien immer auch unter Beachtung der Vor- und Nachteile für Österreich abzuwägen. “Eine stabile Währung, ein stabiler Handel und eine stabile Euro-Zone sind für uns wichtig und auch von ihren schwächsten Gliedern abhängig”, sagte der Kanzler. Eine Insolvenz Griechenlands, wie sie derzeit von manchen in den Raum gestellt wird, würde enorme Kosten verursachen, so Faymann.

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Deutschland: Die Linke: Mit Merkel ist die Euro-Rettung nicht zu machen
Griechenland wird in den Würgegriff genommen und dann hofft man auf Zahlung. Das ist mehr Mafia als seriöse Finanzpolitik. Mit dieser Bundesregierung ist die Euro-Rettung nicht zu machen. Wir brauchen für die Überwindung der Finanzkrise grundsätzliche Änderungen in Europa: Mehr Verteilungsgerechtigkeit, Demokratie und vor allem die Rückgewinnung des Primats der Politik. Weitere Themen der Pressekonferenz: Rente, Kommunalwahlen, Parteitag NRW und der Wahlkampfendspurt in Berlin.