Nestlé-Konzernchef Peter Brabeck: “Zugang zu Wasser sollte kein öffentliches Recht sein.”

Zugang zu Wasser sollte kein öffentliches Recht sein.

Georg Restle:

Die wichtigsten politischen Veränderungen verbergen sich manchmal im Kleingedruckten. Klammheimlich, versteckt in einer Richtlinie, versucht die Europäische Kommission gerade ein Jahrhundertprojekt durchzusetzen. Es geht um nicht weniger als um die europaweite Privatisierung der Wasserversorgung. Wenn sich die EU-Kommission durchsetzt, dürfte aus einem Allgemeingut dann ein Spekulationsobjekt werden, mit dem sich – auch in Deutschland – Milliarden verdienen lassen. Es ist ein Sieg großer multinationaler Konzerne, die für diese Privatisierung jahrelang gekämpft haben. Die Folgen für uns Verbraucher könnten erheblich sein.

Wasser ist nicht nur H2O, Wasser ist Leben. Zugang zu Wasser ist von der UN zum Menschenrecht erklärt worden. In Deutschland gehört Wasser zumeist den Städten und Gemeinden, also uns allen – noch. Doch das könnte sich schon bald ändern. Mit drastischen Folgen auch für Deutschland. Nach dem Willen der EU-Kommission wird beginnen in Portugal. Brüssel fordert, dass das Land jetzt seine Wasserversorgung verkauft.

Bottled Life – Die Wahrheit über Nestlés Geschäfte mit dem Wasser

Wie verwandelt man Wasser in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Dieser Konzern dominiert den globalen Handel mit abgepacktem Trinkwasser.

Der Schweizer Journalist Res Gehriger macht sich auf, einen Blick hinter die Kulissen des Milliardengeschäfts zu werfen. Nestlé blockt ab. Es sei der falsche Film zur falschen Zeit, heisst es in der Konzernzentrale. Doch der Journalist lässt sich nicht abwimmeln. Er bricht auf zu einer Entdeckungsreise, recherchiert in den USA, in Nigeria und in Pakistan. Die Expedition in die Welt des Flaschenwassers verdichtet sich zu einem Bild über die Denkweisen und Strategien des mächtigsten Lebensmittelkonzerns der Welt.
http://webdoku.bottledlifefilm.com/

Fahrräder: Große Kostenersparnis

Die Österreicher besitzen mehr als sechs Millionen Fahrräder: Große Kostenersparnis

“Die steigenden Spritpreise haben viele zum Umstieg auf das Fahrrad motiviert, die Kostenersparnis ist groß. Die Bedingungen zum Radfahren sind vielerorts noch zu verbessern, um mehr Menschen das Radfahren etwa in die Arbeit zu ermöglichen”, sagte VCÖ-Experte Markus Gansterer.

Die Fahrrad-Anzahl nach Bundesländern
Niederösterreich:
1,21 Millionen
Oberösterreich: 1,12 Millionen
Wien: 1,07 Millionen
Steiermark: 885.000
Tirol: 540.500
Salzburg: 423.500
Kärnten: 357.000
Vorarlberg: 300.500
Burgenland: 194.000
(Quelle: VCÖ 2013)

via Vorarlberger besitzen pro Kopf die meisten Fahrräder – Radfahren – derStandard.at › Panorama.

Echte Demokratie, 15. Oktober DEMO Wien – Occupy Austria

Programm für den 15. Oktober in Wien:

  • 12 Uhr……Heldenplatz, Beginn mit Singen und Trommeln
  • 13 Uhr……Redekreis mit Talking stick
  • 14Uhr30…freier Aufbruch zum West-Bahnhof
  • 15 Uhr……Treffpunkt West-Bahnhof …Beginn der Demo (genauer Weg steht noch nicht fest)
  • 19 Uhr…..Große Versammlung auf dem Heldenplatz

Marianhilfer Strasse, Wien, 15. Oktober 2011

Siehe das gesamte Album hier.


Alle Bilder von Rove Monteux in Wien aufgenommen, in den 15. Oktober 2011.